Das Aktionsprogramm Doppelkarriere
Bei der Gewinnung von Wissenschaftlern aus dem Ausland sind die beruflichen Chancen für den Partner häufig für die Annahme eines Rufes ausschlaggebend
Das Aktionsprogramm 'Doppelkarriere' versetzt Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in die Lage, in Berufungsverhandlungen mit exzellenten Wissenschaftlern aus dem Ausland die Situation von Doppelkarrierepartnerschaften besser zu berücksichtigen. Es unterstützt Universitäten auch in Bleibeverhandlungen, wenn ein Wissenschaftler einen Ruf ins Ausland erhalten hat.
Das Programm stellt in diesen Fällen Mittel bereit, um den qualifizierten Partner des Wissenschaftlers für einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren zu beschäftigen. Abhängig von der Qualifikation werden dazu Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter, Juniorprofessuren oder Stiftungsprofessuren (W2) zur Hälfte durch das Programm finanziert. Die Universität trägt die andere Hälfte. In den Jahren 2005 bis 2007 konnten insgesamt neun Personen in die Förderung aufgenommen werden. Die Förderung umfasst die Gehaltskosten und im Falle von Juniorprofessuren und Stiftungsprofessuren zusätzlich Mittel für die Sachausstattung.
Das Programm ist geschlossen.
